Presse

Reviews zur EP "Kreuzzug zum Grill" (2016)  
  • ZITRONENHUND

Eine Imbisspunk-Produktion aus dem Jahre 2016. Okay. Veganer sind wohl eher nicht die Zielgruppe. Wie im ersten Song besungen, sind MOSTRICH schon seit fünf Jahren dabei. Also gibt es hier auch fünf Songs. Einer pro Jahr? Wer weiß... Insgesamt recht routinierter, rumpeliger Punk mit deutlicher Oi-Kante. Gut produziert... aber nach einem Sixpack Astra Rotlicht schmerzt der Kopp eh so dermaßen, dass auch ich an MOSTRICH meine Freude habe. Da gibt es deutlich schlimmere Vertreter der „Wir haben doch nur Spaß“-Punk-Fraktion. Und ich habe auch schon leise mitgesungen. Verdammt. Ein Video ist auch mit drauf.

Alles gibt's hier zu lesen: Review Zitronenhund

 
  • UNDERDOG FANZINE

André, Jogi, Oli und Willi feiern ihr 5-jähriges Zusammensein. Getroffen an der Imbissbude werden die persönlichen Vorlieben ausgetauscht und münden in eine scharf-würzige Punkrock-Beilage. Immer genug Fett in der Fritteuse, das kaum gewechselt und immer ranzig ist. So muss das. Die Citytoilette als Ausweichsquartier, wo mit Sterni, Pfeffi und Bacardi die Punkrockparty steigt. Heißa, ist das ein Spaß...

Alles gibt's hier zu lesen: Review Underdog Fanzine

    Reviews zum Debut Album, "Zum Mitnehmen, Bitte!" (2014)
  • AMÖBENKLANG

...klingt sehr gut! Erinnert mich stark an so manchen frühen Song von SLIME (so im Stil von "Karlsquell"). Auch das kultige Cover ist sehr Punk-typisch, mit Humor und ehrlichen Ambitionen. Wie sang Max Gold bei FOYER DES ARTS doch schon in den 80ern so schön "Tun se Senf drauf". Genau so Isses... Daumen hoch!!!

Definitiv der Punk-Tipp des Monats Januar 2015!!! Und bei dem Preis braucht man nicht zu zögern... Guten Appetit!

 
  • BROKEN SILENCE (KW04/2015)

„Imbisspunk“ nennt die nach einer Senfsorte benannte Band ihren Stil, und Songs wie „Jünger Der Maßlosigkeit“, „Sterni“ oder „Nach 10 Bier“ lassen ahnen, wo es hingehen soll. In der Tat steht der Spaß an der Sache deutlich im Mittelpunkt des MOSTRICH-Universums. Seit fünf Jahren aktiv, präsentieren die Youngsters auf „Zum Mitnehmen, Bitte!“ 12 Songs, die in Erinnerung rufen, wie herrlich direkt, frech und unverbraucht straighter, schnörkelloser Punkrock wirken kann. Die Band, die sich zumindest lokal schon vom kleinen Club bis hin zu Festivalbühnen beweisen konnte, hat ein sicheres Händchen für absolut partytaugliche Songs, macht dennoch keinen Bogen um Sozialkritik, tagesaktuelle Themen und Gesellschaftliches. Ein taufrisches Deutschpunk-Debüt mit viel Witz und Straßencharme, wie es heutzutage selten geworden ist.

 
  • PUNKROCK FANZINE

Klassischer Deutschpunk mit Oi!-Anstrich, wie man ihn von der Hauptkapelle aus seinem Juze kennt. Das geht voll in Ordnung und ich kann mir gut vorstellen, wenn man die Band live bewundert, dann macht das bestimmt Spaß. Besagter Anstrich kommt für mich aufgrund des gezwungen wirkend männlichen Gesangs zu Stande. Das ist überhaupt nicht mein Sujet, dafür umso mehr die Samples aus Filmen und Serien, die viele Songs einläuten. Textlich handelt es sich hierbei um eine Mischung aus Fun-Punk und den Standard-Staatsfeind-Punk-Ansagen. Insgesamt sicher alles schon zu oft gehört aber da ist definitiv drauf geschissen, den Pulitzer-Preis können andere haben. Wie immer finde ich es positiv, wenn sich eine Band klar gegen Rechts positioniert, so auch hier geschehen im Song "Damals wie heute" und dafür Daumen hoch. Der tragende Refrain beziehungsweise desses Formulierung bereitet dem Plenungsklugscheißer in mir nur etwas Bauchschmerzen, der da lautet: "Wir haben nicht gemordet / Wir sind nicht schuld daran. / Warum macht ihr weiter / obwohl er den Krieg nicht gewann?". Da schwingt für mich dieser fucking AfD-Tenor mit, dass die NS-Zeit ja schon so lange her ist und man ja garnicht dafür verantwortlich sei, bla bla, bla ... Weiter würde sich daraus ableiten lassen, dass es ohne Stalingrad und Landung in der Normandie legitim wäre, ein Arschloch zu sein. Ich weiß, das ist Haarspalterei und mit Sicherheit definitiv überhaupt nicht in der Gedankenwelt der Musiker aber ungünstig formuliert ist es dennoch.

 
  • PLASTIC BOMB

Vom "Imbiss Punk" hab ich wirklich noch nie gehört. Das haben Jungs aus Halle wohl eine neue Schublade gebaut. Obwohl ich persönlich wegen der Alliteration den Begriff "Pommes Punk" bevorzugen würde. Wie dem auch sein, der Plattentitel erschließt sich jedenfalls hieraus. Es dreht sich viel ums Essen und Trinken. "Imbiss Song", "Nach 10 Bier", "Mahlzeit", "Jünger der Maßlosigkeit", "Sterni", "Treffpunkt Mc`s",... Humor wird groß geschrieben. Wer darüber alles lachen kann oder nicht bleibt abzuwarten. Die Band ist jedenfalls mit Spaß bei der Sache. Es gibt aber auch ernstere Themen bzw. Untertöne, zum Beispiel das Anti-Nazi-Lied "Damals wie heute". Die Musik bewegt sich zwischen Uffta und Ramones-Punkrock. Die jüngere Zuhörerschaft dürfte sich von MOSTRICH vermutlich eher angesprochen fühlen als Ältere, die musikalisch von viel miterlebt haben. Die CD kommt im Digipack.

 
  • ZEITTUNNEL FANZINE

MOSTRICH - Zum Mitnehmen bitte! (CD) Neues aus dem PukeMusic; Funpunk mit zum Teil auch ernsthaften Texten...Mostrich ham`s drauf und machen Live ganz bestimmt richtig Spass (!) aber gerade diese Prise Selbstironie machen das Album im nüchternen Zustand zum kleinen Nervfaktor; ist aber okay weil ist ja`ne Partyband(e)...wobei mir das Lied "Treffpunkt Mc`s" ausgesprochen gut

  • UNDERDOG FANZINE

MOSTRICH widmen dieses Album allen frittierten Köstlichkeiten und servieren hausgemachten Punkrock aus der Fettichschmiede, wo der Achselschweiß die Tellerportion als Delikatesse kredenzt, wo der Businesstyp nach dem 10. Sterni zum Asselpunk mutiert. Einmal Deutschpunkschlachtplatte zum Mitnehmen. Mir gefallen die Tag-ohne- Schatten-Phasen, die anachronistisch geprägten Auswüchse aus Analogkäse und Recycle-Fastfood. Da, wo Schnitzel noch unpaniert in den Magen wandern, da wo das Bier noch süffig ist, da wo die heiligen drei Akkorde noch geschrammelt und nicht poliert werden, da sind MOSTRICH zu Hause und  sammeln Essenmarken, Kronkorken und Hausverbote für ein besseres Verständnis des anderen Geschmacks. Mit leichtfertigen, aber tatkräftigen Argumenten am Stammtisch gerät das Blut bei der Imbisszeit in Wallung, werden Nazis verspeist und der nächste Stopp ist vor der Pommes-Schranke. Punk muss nicht schön sein oder klingen, solange im Tal der frittierten Köstlichkeiten das Ergebnis stimmt und so richtig gut zum Ausdruck kommt. Einfach, bodenständig, klassisch, ohne Gedöns. Punk, der schnell zubereitet ist, schwer im Magen liegt, geprägt von der typischen traditionellen Küche, die zwar wenig Abwechslung und Kombinationsmöglichkeiten bietet, aber reichlich auftischt, sodass alle satt werden, die einmal davon probieren.

  Konzert Reviews   www.deutsche Mugge.de" "Gegen 12:00 bauten Mostrich (Imbiss Punk aus Halle) ihr Set auf dem Zeltplatz auf. Verstärker an die Autobatterie und los ging's. Ich hatte die Band mal vor einiger Zeit auf einer Privatparty gesehen und finde sie richtig klasse. Ruck zuck war die Menge um die Band versammelt, und sie wurden gleich für die Eröffnung des zweiten Konzertabends engagiert. Mostrich, Johnny Rook, COR - insgesamt drei Punkbands im Ablaufplan"     Bierschinken.net "Mostrich, feine Kerle, machen D-Punk, und als Hit ist mir "Zum Glück hab ich noch Bier dabei" in Erinnerung geblieben. Hab auch ne CD von denen, die liegt aber wohl behütet in meinen Rucksack in der Kneipe."     Pieps (G.i.G., Halle): "Jungs ihr habt den Abend gerettet!"     Konzertbesucher Freygang Open Air Torgau 2014 "Ist ja ein bisschen wie Drite Wahl"     Cheesecake (Halle): "Tausend Dank an Mostrich, die ollen Würste. War verdammt schön, wie Ihr gleich zu Beginn Laune gemacht habt!"     Konzertbesucher (Freygang Open Air, Hohenlobbese): "Das war cooler als alle Bands, die gestern gespielt haben!"     Bassist von Teppichbodendisco: "Ich will dein Gehirn essen"     Konzertbesucher (Eilenburg): "Ihr habt EISENPIMMEL gecovert. Ihr seid meine Helden!"       MOSTRICH Logos und Promofotos für Flyer etc.   Promo CD, Stagerider, Printmedien auf Anfrage! mostrichpunk(at)gmail.com  

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